Ab in die Schublade!

Diagnose Rheuma - Es gibt kein zu Jung

Stephan

Tamara und der Krieg in ihrem Körper

Lie­be Com­mu­ni­ty,

wir All­tags­ma­cher beob­ach­ten nun schon etwas län­ger das, was Tama­ra in den sozia­len Netz­wer­ken so treibt. Auf Face­book und Insta­gram kann jeder ver­fol­gen, wie sie ihr Leben meis­tert und dabei auch noch viel Gutes tut. Wir stel­len euch heu­te eine bemer­kens­wer­te jun­ge Frau, Hel­din und Kämp­fe­rin vor, die unter dem Syn­onym “Dia­gno­se Rheu­ma – Es gibt kein zu jung” über ihre Erkran­kung auf­klärt, sozia­le Pro­jek­te unter­stützt und dazu bei­trägt, dass chro­nisch Erkrank­te mehr Ver­ständ­nis in der Gesell­schaft bekom­men.

Rheuma ist nicht gleich Rheuma. Rund 400 unterschiedliche Erkrankungen fallen unter diesen Oberbegriff. Dazu gehören auch sehr seltene Autoimmun Krankheiten. So kann eine Erkrankung aus dem rheumatischen Formenkreis weitaus heftigere Folgen haben, als ein schmerzendes Gelenk (was an sich schon schlimm ist). Informationen erhaltet ihr unter anderem bei der Rheuma Liga.

Die 26-jäh­ri­ge Tama­ra aus Nie­der­ös­ter­reich zeigt auf Face­book und Insta­gram vie­le Ein­bli­cke in ihren All­tag mit rheu­ma­toi­der Arthri­tis. Dabei lei­det sie zusätz­lich an wei­te­ren Auto­im­mun­erkran­kun­gen aus dem rheu­ma­ti­schen und nicht rheu­ma­ti­schen For­men­kreis.
Nicht nur Tama­ras Kno­chen und Gelen­ke lei­den untern den chro­ni­schen Ent­zün­dun­gen, auch ihr Ver­dau­ungs­trakt, Mus­keln und Gewe­be sowie die Ner­ven sind von auto­im­mu­nen Pro­zes­sen betrof­fen. Es scheint fast som als wür­de Tama­ras Kör­per ver­su­chen sich selbst zu zer­stö­ren.

Alles nicht so einfach

Stellt euch ein­fach vor, euch tut alles weh – und ja, ich mei­ne alles – dann nehmt den Schmerz mal 10 und ihr könnt viel­leicht ein wenig nach­emp­fin­den, wel­che Stär­ke Tama­ra jeden Tag zeigt, wenn sie uns an ihrem Leben teil­ha­ben lässt.

Immun­sup­pres­si­va, fünf Jahre Che­mo­the­ra­pie, spezielle Anti­kör­per und vie­le Schmerz­mit­tel – Tama­ras Leben war und ist von Medi­ka­men­ten bestimmt. Dabei hat sie natür­lich auch mit aller­lei Neben­wir­kun­gen zu kämp­fen.

Die Jun­ge Hel­din hat schon eini­ge ope­ra­ti­ve Ein­grif­fe hin­ter sich und auch wenn stän­dig etwas neu­es dazu kommt, so gibt Kämp­fe­rin Tama­ra nicht auf.

Aktiv für mehr Aufklärung

Als Bot­schaf­te­rin bei limi­pi dem medi­zi­nisch sozia­len Netz­werk oder für die öster­rei­chi­sche Rheu­ma­li­ga, Tama­ra unter­stützt ande­re Betrof­fe­ne und nutzt ihre Reich­wei­te um über Vor­ur­tei­le und Fehl­in­for­ma­tio­nen auf­zu­klä­ren. Ganz offen beweist sie, dass man sich nicht schä­men muss weil man krank ist und gibt dadurch ihren Fol­lo­wern ein bes­se­res Selbst­wert­ge­fühl.

Tama­ra hat uns geschrie­ben, dass sie sich wünscht, sie könn­te einen Beruf aus­üben – und zwar nicht um Geld zu ver­die­nen, son­dern für mehr Selbst­wert.

Lie­be Kämp­fe­rin, lie­be Hel­din, lie­be Tama­ra du tap­fe­re jun­ge Frau, lass dir gesagt sein, dass du ein ganz groß­ar­ti­ger Mensch bist und viel leis­test.

Für ihr Enga­ge­ment in den sozia­len Netz­wer­ken und dar­über hin­aus sowie für ihren bewun­derns­wer­ten Umgang mit der eige­nen Situa­ti­on, nomi­nie­ren wir Tama­ra mit “Dia­gno­se Rheu­ma – Es gibt kein zu jung”, des­halb für die Aus­zeich­nung “All­tags­held 2017”.

Mehr über Tama­ra erfahrt ihr auf Face­book unter Dia­gno­se Rheu­ma – es gibt kein zu jung oder folgt ihr doch ein­fach auf Insta­gram.

Euer Ste­phan

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