Ab in die Schublade!

Meine Mutter und ich testen: CBD-ÖL 4 %

Stephan

Ein Erfahrungsbericht

Lie­be Pati­en­ten, lie­be Leser und Inter­es­sierte,

Man kommt als chro­ni­sch kran­ker Men­sch mit einer kom­plex­en Kran­ken­ge­schich­te manch­mal in eine Situa­ti­on, bei der ein­fach kei­ne gän­gi­ge Metho­de noch hilft. Zum zwei­ten Mal habe ich es nun aus der Not her­aus gewagt etwas zu pro­bie­ren da ich wirk­li­ch nicht wei­ter wuss­te. Wie sich her­aus­stell­te, half die­ses Mit­tel­chen nicht nur mir, son­dern auch mei­ner Mut­ter.
Dieses wird ein rei­ner Erfah­rungs­be­richt von zwei ganz unter­schied­li­chen Men­schen, die die­sen Ver­su­ch aus ganz unter­schied­li­chen Grün­den gestar­tet haben. Ich wün­sche euch viel Spaß beim Lesen und bedan­ke mich bei mei­ner Mut­ter, die hier auch ihre ganz eige­nen Erfah­run­gen bereit ist mit uns zu tei­len. Ein wei­te­res gro­ßes Dan­ke geht an mei­nem Mann, dem Jens, der die­sen Ver­su­ch nicht nur vor­ge­schla­gen hat, son­dern sich eben­so um die Beschaf­fung geküm­mert und sich dar­über schlau gemacht hat.

Zu Mama

Mei­ne lie­be Mama ist 63 Jah­re alt und hat Pfle­ge­stu­fe 1, einen GdB von 100, gilt offi­zi­ell als Hilf­los und hat auch ein “klei­nes G” wegen einer Gang­stö­rung im Aus­weis ste­hen. Zudem ist mei­ne Mama blind und hat diver­se unter­schied­li­che Erkran­kun­gen: von Dia­be­tes über Fett­stoff­wech­sel­stö­rung, chro­ni­sche Gas­tri­tis und Blut­hoch­druck hin zur insta­bi­len Angi­na pec­to­ris zum rest­less-legs-Syn­drom und lei­der auch Depres­sio­nen.

Nach einem Unfall im letz­ten Jahr folg­ten 5 Ope­ra­tio­nen um ihr Augen­licht irgend­wie zu ret­ten. Aber aufgrund der sehr sel­te­nen Augen­er­kran­kung ist da nicht mehr viel zu machen gewe­sen. Durch all die­se wochen­lan­gen Kran­ken­haus­auf­ent­hal­te ohne jeg­li­che Bewe­gung hat­te sie sich einen Band­schei­ben­vor­fall zuge­zo­gen – wir mussten also zum Ortho­pä­den. Das Ergeb­nis vom MRT war ziem­li­ch nie­der­schmet­ternd: Mama hat – wie ich auch – eine ange­bo­re­ne lum­ba­le Spi­nal­ka­nals­te­no­se. Der Wir­bel­ka­nal ist also ange­bo­ren und durch Abnut­zung ein­fach viel zu eng (ich hab das auch aber ich kann es noch auf­schie­ben bis man dar­an geht). Auf jeden Fall liegt Mamas engs­te Stel­le zwi­schen einem Band­schei­ben­vorf­all und einem alten Trüm­mer­bruch­wir­bel.

Die Schmer­zen müs­sen wohl die Höl­le sein. Mama konn­te zuletzt kei­ne 10 Meter mehr lau­fen – es tat ein­fach zu sehr weh. Weil sie kör­per­li­ch und psy­chi­sch der­zeit nicht in der Ver­fas­sung ist sich den Wir­bel­ka­nal auffrä­sen zu las­sen wur­de natür­li­ch in die Schmerz­mit­tel­kis­te gegrif­fen. 50−50−50−50 Tili­din und 3×500 Nova­min zusätz­li­ch zu ihrem eh schon gro­ßen Hau­fen an Medi­ka­men­ten. Ja, also, ganz schmerz­frei wur­de sie dadurch aber auch nicht… nur immer apa­thi­scher und dau­er­haft müde.

Ob Mama das CBD Öl gehol­fen hat erfahrt ihr wei­ter unten

Ja, und ich war nach Okto­ber und Novem­ber schon fast an einem Punkt, an dem ich kurz davor stand ins Kran­ken­haus zu müs­sen. Mein Magen und mein Darm waren kom­plett ent­zün­det, ich konn­te irgend­wann nichts mehr essen oder, wenn ich geges­sen habe, hat der Kör­per alles unver­daut und schnell wie­der aus­ge­schie­den.

Dazu kam dann, dass ich bei jeder Nah­rungs­auf­nah­me all­er­gi­sch reagiert habe – es war furcht­bar! In den ers­ten vier Wochen hat­te ich elf Kilo Gewicht ver­lo­ren und stand schon im Unter­ge­wicht. Ich war an einem Punkt an dem ich Angst hat­te zu essen. Mir mach­te dann der Gedan­ke an Essen oder Gerü­che schon Übel­keit. Auf die­se Schmer­zen von oben bis unten hat­te ich auch ein­fach kei­ne Lust mehr. Ich war nur noch am Frie­ren und stän­dig kipp­te ich um, hat­te Ohren­sau­sen und mir wur­de schwarz vor Augen.

Um mal zei­gen zu kön­nen wie es mir wirk­li­ch ging, kommt nun mein Hil­fe­schrei aus der “Immun­de­fekt Du Auch!?”-Grup­pe, wo ich son­st eher der bin, wel­cher mit Rat und Tat zur Sei­te steht.

Hal­lo ihr Lie­ben,
ich glaub ich muss auch mal mei­nen Frust los wer­den.
Habe in den letz­ten 4 Wochen 11 Kilo abge­nom­men und rut­sche gra­de direkt ins Unter­ge­wicht. Essen ist kaum mehr mög­li­ch und wenn nur unter Schmer­zen. Mein Magen tut weh, mein Darm tut weh und mir ist stän­dig schlecht. Sobald ich esse, kommt es nach 2 – 4 Stun­den fast unver­daut wie­der raus. Ich habe egal was ich esse all­er­gi­sche Reak­tio­nen und bin mitt­ler­wei­le echt fer­tig. Das The­ma setzt mich so stark unter Druck, dass ich schon Angst bekom­me wenn ich an Essen den­ke. Mit Mühe neh­me ich nur noch dann etwas zu mir, wenn mir wie­der schwin­de­lig wird. Trotz­dem koche ich für mei­ne Fami­lie es geht ja nicht anders.
Hoch­ka­lo­ri­sche Drinks gehen nicht, mein Ver­dau­ungs­trakt kann mit Eiweiß nicht viel Anfan­gen und ich bin ja gegen pflanz­li­che Eiwei­ße und auch gegen eini­ge tie­ri­sche All­er­gi­sch. Koh­len­hy­dra­te sor­gen für Durch­fall und es macht gra­de alles kei­nen Spaß mehr. Ich bin nur noch am Frie­ren und zit­tern und es fehlt schlicht weg an Kraft.
Einen letz­ten Ver­su­ch star­ten wir jetzt mit CBD Öl wel­ches ja anti ent­zünd­li­ch und anti­flam­ma­to­ri­sch wir­ken soll. Wenn das alles nicht klappt ist die letz­te Opti­on mir einen Port legen zu las­sen für par­en­te­ra­le Ernäh­rung. – kurz vor Weih­nach­ten
So jetzt ist es raus!
Ich hat­te den gan­zen Kram also die Situa­ti­on auch als Säug­ling und Klein­kind schon, dann war es ja plötz­li­ch weg. Seit nen Paar Jah­ren hab ich immer so Pha­sen wo es wie­der kommt und die­se Pha­se ist jetzt so lang wie noch nie und auch schlim­mer als son­st. Mein Aus­gangs­ge­wicht nimmt jedes Jahr um 2 Kilo ab also irgend­wie wer­de ich immer weni­ger. Die gan­zen All­er­gi­en sind da auch ein gro­ßes Pro­blem. Es sind nun mal ohne zu über­trei­ben um die 2000 All­er­gi­en und Unver­träg­lich­kei­ten. Ich neh­me ja eh seit knapp 20 Jah­ren täg­li­ch Anti­all­er­gi­ka oder Anti­hist­ami­ni­ka und Magen­schutz bekom­me ich seit 15 Jah­ren. Ich mach mir Sor­gen wie die Sache in Zukunft so wei­ter gehen soll. Als Jugend­li­cher haben se mich dann ja in die Psych­ia­trie gesteckt wegen den Magen­ge­schwü­ren und da wur­de ich gezwun­gen zu Essen und dann stand ich immer 1 – 2 Stun­den unter Kon­trol­le, weil die ja dach­ten ich hab ne Ess­stö­rung.
Allei­ne von der Sei­te hab ich schon immer Angst wie­der abge­stem­pelt zu wer­den. Klar sieht man bei jeder Magen und Darm­spie­ge­lung immer Ent­zün­dun­gen nur kann die nie einer zuord­nen:-( Da steht dann immer ver­mut­li­ch durch die bestehen­den mul­ti­plen All­er­gi­en und Unver­träg­lich­kei­ten.

Dann kamen natür­li­ch sehr vie­le Tipps, Fra­gen und Ide­en auf die ich dann im Ein­zel­nen ein­ge­gan­gen bin.

Ernäh­rungs­tipps

Baby­gläs­chen hat­te ich schon. Welche aber wenn über­haupt nur mei­nem Magen halfen. Ich kann auch gar nicht so viel davon essen, wie ich müss­te um auch nur mein Gewicht zu hal­ten. Zudem kommt noch hin­zu, dass ich eine Karo­ti­nal­le­gie habe – also ich kann gene­rell nichts essen, wo Karo­tin drin ist. Somit fal­len fast alle Lebens­mit­tel weg, die ihre rote Far­be dadurch erhalten. Da hilft bei mir auch kein ordent­li­ch durch­ko­chen. Ich sage noch ein ­Mal: Ich habe an die 2000 All­er­gi­en und Unver­träg­lich­kei­ten. Dazu zäh­len auch Geschmacks- und Farb­stof­fe sowie Kon­ser­vie­rungs­stof­fe.

Wenn ich Hafer essen könn­te wür­de ich es tun. All das klas­si­sche „hat schon die Oma gewusst“ fällt weg. Ich habe eine Hüh­ner­ei­weiß­all­er­gie und eine Sojale­ci­t­hinall­er­gie. Es ist ja nicht so, als hät­te ich nicht schon alles pro­biert. Ihr kennt mich doch und müss­tet wis­sen, dass ich, bevor ich selbst nicht wei­ter weiß, ein­fach alles schon ver­sucht habe. Ich war – wie schon mal gesagt – auch schon sieben mal zur Reha! Da mus­s­te sich immer ein gan­zes Team von Ernäh­rungs­spe­zia­lis­ten um mich küm­mern damit ich über­haupt satt wur­de.

Oma­li­zu­m­ab (Anti IgE Sprit­ze), Hypo­sen­si­bi­li­sie­rung, Desen­si­bi­li­sie­rung

Auf die Gabe von Oma­li­zu­m­ab habe ich mit einem all­er­gi­schen Scho­ck reagiert. Ver­mut­li­ch auf Grund der Trä­gerstof­fe. Acht Jah­re wur­de ver­sucht mich zu desen­si­bi­li­sie­ren. Die Hoff­nung war, dass durch weni­ger Kreuz­all­er­gi­en auch die Lebens­mit­tel­all­er­gi­en weni­ger wer­den. Ich bin nie über die ers­te Dosis­hö­he gekom­men. Mein Kör­per hat immer so stark reagiert, dass alle Ver­su­che dann irgend­wann abge­bro­chen wur­den, weil es zu gefähr­li­ch war. Ich habe sogar para­dox auf Tri­am reagiert – ein Glu­co­corti­co­id wel­ches gespritzt wur­de um die Reak­tio­nen in Griff zu bekom­men.

Medi­ka­ti­on

Mein Dau­er­an­ti­hist­ami­ni­kum ist Levo­ce­ti­ri­zin. Je nach Beschwer­den muss ich bis zu 3 mal am Tag wel­ches neh­men. Levo­ce­ti­ri­zin wird ver­ord­net vom Arzt, weil Ceti­ri­zin und ande­re frei ver­käuf­li­che Stan­dards bei mir nicht mehr wir­ken. Als Magen­schutz habe ich Pan­to­pra­zol 40−20−40.

Dia­gnos­tik

Bis jetzt hat­te ich acht Magen­spie­ge­lun­gen und vier Darm­spie­ge­lun­gen mit fol­gen­den Ergeb­nis­sen:

Kolo­sko­pie

  • Flä­chen­de­cken­de leich­te Ent­zün­dun­gen am ehes­ten zu erklä­ren durch die mul­ti­plen All­er­gi­en und Lebens­mit­tel Unver­träg­lich­kei­ten
  • lympha­ti­sche Hyper­pla­sie des ter­mi­na­len Ille­ums
  • Illeum, Rek­tum Poly­pen

Öso­pha­go-Gastro-Duo­deno­sko­pie

  • Reflu­xö­so­ph­agi­tis Grad 3 mit 2 axil­la­ren Her­ni­en
  • chro­ni­sche Gas­tri­tis
  • Hämor­r­ha­gi­sche Mage­ne­ro­sio­nen
  • im gesam­ten Magen dif­fu­ses Schleim­hau­te­ry­them

Kurz gesagt, ich habe alles Ver­sucht was mög­li­ch war sofern es denn eben ging. Also fing ich dann mit dem CBDÖL an. Doch zuer­st schau­en wir uns mal an, wie es bei Mama gelau­fen ist. Ob es mir etwas bei mei­ner Pro­ble­ma­tik gehol­fen hat, kommt nach dem klei­nen Erfah­rungs­be­richt mei­ner Mud­di.

Waltrauds Erfahrung

Um sinn­voll tes­ten zu kön­nen, ob unse­re Idee wirkt, habe ich Mama nur noch zur Nacht eine Schmerz­ta­blet­te gestellt. Dann haben wir ange­fan­gen Mor­gens mit den ers­ten zwei Trop­fen des Öls – direkt unter die Zun­ge geträu­felt.

Das schmeckt wie „ver­rot­te­tes Laub vom Wald­bo­den“

Ja, die­se Aus­sa­ge zu ver­schwei­gen wäre fal­sch aber mei­ne Mama hat gesagt, dass es beim zwei­ten und drit­ten Mal schon über­haupt nicht mehr so schlimm war. Am ers­ten Tag bekam sie Mor­gens und Mit­tags jeweils zwei Trop­fen, eben­so am Abend. Schon gegen Mit­tag mein­te sie, es geht ihr gut und sie habe so ein leich­tes “Wat­te-Gefühl” im Kopf. Schmer­zen hat­te sie kei­ne.

Am drit­ten Tag wur­de sie auch viel beweg­li­cher und wir konn­ten die Tablet­te zur Nacht weg las­sen. Am vier­ten Tag sag­te sie plötz­li­ch: “Du, mei­ne Ver­dau­ung ist irgend­wie viel bes­ser als son­st und außer­dem habe ich zum ers­ten Mal seit 2 Jah­ren ohne auf­zu­wa­chen durch­ge­schla­fen.” Wir haben das zwei Wochen gemacht und fol­gen­des Fazit hat sie nun für sich über die Trop­fen:

Ich war total über­rascht, dass die­se Trop­fen so gut gewirkt haben und sich auch so posi­tiv auf den Magen aus­ge­wirkt haben. Ich glau­be sogar, die Trop­fen wir­ken bes­ser als der Magen­schutz den ich son­st bekom­me. Schmer­zen hat­te ich kei­ne und wenn die Wir­kung der Trop­fen nach­ge­las­sen hat waren die Schmer­zen gut aus­zu­hal­ten. Ich wür­de jedem emp­feh­len das aus­zu­pro­bie­ren. Mei­ne bes­te Freun­din die an Neu­ro­pa­thien lei­det wird die Ers­te sein die es von mir geschenkt bekommt.
Die Trop­fen gehen nicht auf ande­re Orga­ne und man fühlt sich ein­fach bes­ser, weil sie eben Neben­wir­kungs­frei sind. Ich hät­te es wirk­li­ch nie gedacht und bin am Über­le­gen nach Rück­spra­che mit dem Arzt die Schmerz­me­di­ka­ti­on durch das CBD-Öl zu erset­zen. Mir hat es gehol­fen.

Meine Erfahrung

Das Fläsch­chen kam an und ich hab mir direkt etwas unter die Zun­ge geträu­felt. Ich habe auf Grund mei­nes Zustan­des ein­fach drei bis vier Trop­fen genom­men. Und TADA: nach ca. zwei Stun­den wur­de mir wol­lig im Kopf und zum ers­ten Mal seit Wochen hat­te ich so etwas wie ein Hun­ger­ge­fühl. Nach dem drit­ten Tag hat­te ich kei­ne Magen­schmer­zen mehr und ich habe jetzt vor jeder Mahl­zeit ein paar Trop­fen genom­men. Auch die All­er­gie Pro­ble­ma­tik ging kom­plett zurück. Nach vier bis fünf Tagen trat über­haupt kei­ne Übel­keit mehr auf und ich war gene­rell viel ent­spann­ter als die Zeit davor. Die Magen­pro­ble­ma­tik ging in 2 Wochen kom­plett zurück – nur der Darm hat sich lei­der nur leicht ver­bes­sert. Die­ses Pro­blem habe ich dann aller­dings mit Bio­bran (Danke noch mal an die liebe Überlasserin) in den Griff bekom­men.

Es war ja nur ein Fläsch­chen und es ging zu schnell leer – doch das nächs­te ist schon unter­wegs, da ich die Sache wohl noch län­ger benö­ti­ge. Mit dem Öl geht es mir auf jeden Fall extrem viel bes­ser. Hät­te ich mir jetzt kei­ne Lun­gen­ent­zün­dung zuge­legt, die mit massenhaft Anti­bio­se behan­delt wer­den muss, wür­de mein Darm bestimmt auch schnel­le­re Fort­schrit­te machen.

Ich gebe zu, ich freue mich auf das nächs­te Fläsch­chen und bin mei­nem Schatz für die­se Idee sehr, sehr dank­bar.

Was CBD über­haupt ist, wie es wirkt und wo es ansetzt, dar­über könnt ihr euch im Arti­kel von Jens schlau lesen. Für mich ist die­ses Öl nun nach Dami­a­na das zwei­te Natur­heil­mit­tel wel­ches wirk­li­ch etwas gebracht hat. Ich bin begeis­tert.

Euer Ste­phan

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